Montag, Dienstag, Mittwoch….Angst?

 So überstehst du die Arbeitswoche ohne die üblichen Blessuren

 

Kennst du das?

Jeden Sonntag das Gleiche.

Schon Sonntagsnachmittags bekommst Du Bauchschmerzen und schwitzende Hände, wenn Du an Montagmorgen denkst.

Zack, hast du einen Kloß im Hals und ein Ziehen im Bauch. Dir steckt noch die letzte Woche in den Knochen.

Und die Zeit bis zum nächsten Wochenende zieht sich wie ein Kaugummi. Nur das Wochenende ist immer so schnell rum. Kaum ist Freitagnachmittag du freust dich, dass gleich Feierabend ist und schon ist wieder Sonntagabend und die Arbeitswoche lässt nicht mehr lange auf sich warten. 

Keine Lust!  

„Nein, nein, nein ich habe keine Lust darauf!“

„Wie soll ich diese Woche denn überstehen?

„Das wird wieder ein Desaster. Die ganze Woche und das ganze Jahr  bin ich die Doofe und warum soll es ausgerechnet diese Woche anders sein?“

Wenn du nur daran denkst, bekommst du Bauchschmerzen. Es ist doch immer wieder das Gleiche.

Dabei möchtest du einfach nur in Ruhe arbeiten, ohne irgendwelche Kommentare oder Anweisungen von Kollegen. Warum nur immer dieser Zwang?

 

Glaub es mir, ich kenne das!

 Ja, ja ich kenne das alles sehr gut.

Egal ob Montag oder Donnerstag ist, ich hatte immer Bauchschmerzen. Meine Hände waren schon bei der Fahrt zur Arbeit nass geschwitzt, zudem hatte ich dann jedes Mal ein Stechen im Bauch und ein flaues Gefühl in der Magengegend.

Meistens konnte ich samstags vorher schon nicht mehr schlafen. Mit meinem Mann habe ich oft heftige Diskussionen geführt, dass ich dieses Arbeitsklima nicht mehr ertragen kann. Ich wollte dort nicht mehr hin, weil ich einfach immer Angst hatte.

Mein Mann hat das nicht verstanden, obwohl er wusste, wie meine Kollegen und auch mein Chef mit mir umgegangen sind und wie unwohl ich mich dort und dabei gefühlt habe.

Und so oft, wenn ich von der Arbeit nach Hause gefahren bin, habe ich mir geschworen, nächsten Monat würde ich nicht mehr hingehen, kann kommen was will, doch ich traute mich nicht zu kündigen. Ich dachte an die Diskussionen mit meinem Mann, an das Geld und auch an die Kollegen und den Chef. Alle würden doch lachen und sich freuen, dass sie es endlich geschafft hatten.

Die Wende kam, als mir klar wurde, dass ich mich nicht länger als ein Opfer fühlen muss.

Deswegen habe ich für mich Strategien erarbeitet, die ich anwende. Seit dieser  Zeit gehe ich selbstbewusster mit mir um.

Mir macht es nichts mehr aus, wenn jemand was fragt und mich vielleicht damit unter Druck setzen könnte.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich klare Grenzen ziehen kann, die niemand mehr überschreitet.

Ich habe Dir meine 3 Schritte aufgeschrieben, die mir den Weg zur Arbeit und dem Ärger damit,  erleichtert haben.

 

 

Hier sind meine 3 Schritte, mit denen du die nächste Arbeitswoche gut überstehst

Schritt Nr.: 1 Atme!

 Lege dafür deine Hände auf deinen Bauchnabel.

Wenn es geht, schließe Deine Augen und beobachte deinen Atem: Einatmen durch die Nase und Ausatmen durch den Mund.

Beim Einatmen atmest Du gute Energie ein.

Denke dabei an was Schönes, vielleicht vom letzten Urlaub oder einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Die Wärme davon kannst Du mit in Deine Bauchmitte nehmen und richtig spüren.

Beim Ausatmen führst du die negative Energie ab.

Denke an dein Unwohlsein bei der Arbeit und atme dann ganz heftig aus, mit einem ooooo oder aaa oder was Dir gerade einfällt.

Das wiederholst du 10 Mal. Das entspannt dich.

Diese Übung kannst du machen, bevor du zur Arbeit fährst oder auch zwischendurch, wenn du mit dir allein bist.

 Du kannst auch Deine Pause für die Atemübung nutzen und wenn es hart auf hart kommt, nutze den Toilettengang.

Diese Übung hilf dir, versprochen!  

 

Schritt Nr.: 2 Nimm Dein Leben in die Hand, sonst tun es andere…

Was genau meine ich damit? Bei der Angst, die Du am Samstag schon hast, wird Dein Leben von anderen in die Hand genommen. Nämlich genau von denen, wo Du Angst vor hast. Und diese Angst lässt du los, du gibst die Opferrolle auf und bist stark.

Mir hat folgende Übungen dabei geholfen: täglich nutze ich eine Affirmation, die ich mir an meinen Spiegel geklebt habe und heute noch benutze. Diese lautet :

„Ich habe zwar Angst, mache es aber trotzdem!“  und

 „Egal wie ich auch immer bin, es wird Menschen geben, denen das nicht gefällt. Ich bleib bei dem, was ich für richtig halte.“

Es hat mir sehr geholfen.  Diese  Affirmationen habe ich auch bei der Atemübung, die ich in Schritt 1 beschrieben habe, durchgeführt.

Glaube mir, es hilft. Ich habe mein Leben in die Hand genommen und niemand anderes ist für mein oder auch Dein Leben verantwortlich.

 

 Schritt Nr.: 3 Baue Dir eine imaginäre Schutzwand!

Ich habe mich  selbstsbehauptet. Es hat etwas gedauert, aber sich behaupten und auch mal Nein sagen,  heißt Grenzen zu setzen und dabei hat mir am besten die imaginäre Schutzwand geholfen.

Deswegen will ich dir heute diese sehr wirkungsvolle Übung schenken.

Du lernst Deine eigene Schutzwand zu bauen, in dem du Dein Selbstbewusstsein steigerst.

Dein Bauch sagt Nein, da wo du vorher Ja gesagt hättest.

Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, dass jeder an dir rummäkelt, denn Du hast Deine eigenen Grenzen errichtet.

Du kannst Dir die imaginäre Schutzwand so vorstellen, als ob Du 30 cm vor dir ein Sicherheitsglas hast und niemand kann das Glas zerschlagen.

Du erbaust Deine eigene Schutzwand, so wie Du Dich wohlfühlst und nach Deinem Geschmack.

Es macht sehr, sehr viel Spaß, sein eigenes Reich für sich zu haben und niemand kommt hinein.

Möchtest Du auch eine imaginäre Schutzwand?

 

Dann schau hier, ich leite Dich Schritt für Schritt zu Deiner eigenen Schutzwand!